Ihre Heilpraktikerin für
Pflanzenheilkunde
in München

Pflanzenheilkunde, auch Phytotherapie genannt, ist die Vorbeugung und Behandlung von Krankheiten mit Pflanzen.

In meiner Naturheilpraxis verordne ich Heilpflanzen in Form von Kapseln, Tabletten, Pulver, Tropfen, Tees oder Ölen. Da Erntezeitpunkt und die Qualität der Verarbeitung eine wichtige Rolle spielen, arbeite ich nur mit ausgewählten Herstellern zusammen. Die Pflanzenheilkunde ist nicht zu verwechseln mit der Homöopathie.

Die wichtigsten Wirkstoffgruppen in der Pflanzenheilkunde

Die verschiedenen Inhaltsstoffe einer Heilpflanze werden den sogenannten Wirkstoffgruppen zugeordnet. Dabei gibt es meist einen Hauptwirkstoff, der den therapeutischen Einsatz einer Heilpflanze bestimmt. Man unterscheidet Alkaloide, Saponine, Glykoside, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Flavonoide, Cumarine, Schleimstoffe, ätherische Öle und Phytosterine. Heilpflanzen, die beispielsweise einen großen Anteil an Bitterstoffen enthalten, sind bei Verdauungsbeschwerden angezeigt.

Das heilsame Potenzial von Pflanzen

Entscheidend in der Phytotherapie ist, dass der Hauptwirkstoff einer Heilpflanze durch viele weitere Stoffe ergänzt wird, die die Pflanze während ihres Wachstums bildet und speichert. In vielen Fällen kann dieses natürliche Zusammenspiel für den Heilungsprozess förderlicher sein als der Einsatz eines isolierten Wirkstoffes.

Nahezu alle Bestandteile einer Heilpflanze finden in der Phytotherapie Verwendung: Blatt, Blüte, Knospe, Frucht, Samen, Rinde, Holz und Wurzel. Je nach Beschwerdebild werden sie innerlich oder äußerlich angewendet.

Die Geschichte der Pflanzenheilkunde

Die Pflanzenheilkunde ist eine der ältesten medizinischen Therapieformen und zählt zu den fünf Säulen der Naturheilkunde. Die Verwendung von Heilpflanzen geht zurück bis zu den Anfängen der Menschheit und hat Tradition in vielen Kulturen. Davon zeugen jahrtausendealte schriftliche Aufzeichnungen. Im Mittelalter kamen Mönchen und Nonnen eine große Bedeutung in der Pflanzenheilkunde zu. In den folgenden Jahrhunderten ging viel Wissen über die Pflanzenheilkunde verloren. Bekannten Kräuterkundigen, wie Hildegard von Bingen und Sebastian Anton Kneipp ist es zu verdanken, dass das Wissen über die Heilpflanzen heute wieder entdeckt wird. Im 20. Jahrhundert gründete der Arzt Dr. Rudolf Fritz Weiss den ersten Lehrstuhl für Phytotherapie in Deutschland und schuf damit eine wissenschaftliche Basis für die Pflanzenheilkunde.

Welche Beschwerden können behandelt werden?

Herz-Kreislauf- und Gefäßerkrankungen, Atemwegserkrankungen, Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts, Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen des Urogenitaltraktes, Menstruationsbeschwerden, Erkrankungen des Bewegungsapparates, neurologische Erkrankungen, Hautprobleme