Schröpfen
in der Naturheilpraxis Laim in München

Das Schröpfen gehört zu den ältesten Heilverfahren der Menschheit. Schröpfgläser werden mithilfe von Unterdruck auf die Haut aufgesetzt.

In meiner Heilpraktiker Praxis wende ich das Schröpfen zur Faszientherapie, zur Behandlung von Gelenk-, Rücken- und Muskelschmerzen sowie zur Therapie von inneren Organen an.

Wie wird der Unterdruck erzeugt?

Beim Schröpfen wird die Luft in einem eigens dafür vorgesehenen Schröpfglas mit einer Flamme erwärmt (“Feuerschröpfen”). Die Luft dehnt sich aus und ein Teil davon entweicht aus dem Schröpfglas. Die Flamme wird entfernt und das Schröpfglas auf die Haut aufgesetzt. Die Luft im Glas kühlt ab und erzeugt einen Unterdruck und damit eine Saugwirkung auf das unter dem Schröpfglas liegende Gewebe. Entweder bleiben die Schröpfköpfe dann für einige Minuten statisch auf den zu behandelnden Segmenten, oder sie werden auf der zuvor eingeölten Haut verschoben.

Die Behandlung von inneren Organen durch das Schröpfen:
Die Segmenttherapie

Der englische Wissenschaftler Henry Head untersuchte Ende des 19. Jahrhunderts das, was schon fast alle Völker seit jeher therapeutisch verwendet haben. Er stellte fest, dass Patienten mit Erkrankungen der Gallenblase schmerzempfindlich am Rippenbogen und an bestimmten Bereichen der Wirbelsäule waren. Seine Forschung bestätigte die nervale Verbindung zwischen der Körperoberfläche, also der Haut, und den inneren Organen. Die Schröpfkopftherapie macht sich die Einteilung der Körperoberfläche in die sogenannten Headschen Zonen zu Nutze. Durch das Aufsetzen der Schröpfköpfe entsteht also zum einen ein Reiz an den Hautrezeptoren. Zum anderen werden aber durch die nervalen Verbindungen auch die zu dem Hautareal zugehörigen Organe angesprochen.

Geschichte des Schröpfens

Das Schröpfen als eine der ältesten Therapieformen blickt auf eine mehr als 5000 Jahre alte Geschichte zurück. Die primitiven Naturvölker, die ältesten Kulturvölker und auch Hippokrates, der “Vater der Medizin”, schätzten diese Methode. Im antiken Griechenland war das Schröpfglas sogar Symbol der Ärzte. Bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde das Schröpfen sowohl in ärztlichen Praxen als auch in Krankenhäusern angewandt. In den folgenden Jahrzehnten ist diese Behandlungsmethode in Vergessenheit geraten. Seit einigen Jahren erfährt sie eine Renaissance.

Indikationen für eine Schröpfbehandlung

Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, Hexenschuss, Rheuma, rheumatoide Arthritis, Arthrose, Hüftschmerzen, Knieschmerzen, Schulterschmerzen, Tennis-/Golferellbogen, Spannungskopfschmerz, Migräne, Tinnitus, Schwindel, Kiefergelenksbeschwerden, Ischialgien, Nervenentzündung, Asthma, akute/chronische Bronchitis, Gastritis, Reizdarmsyndrom, Verstopfung, chronische Blasenentzündungen, Menstruationsbeschwerden

* Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei diesen Texten um keine Heilversprechen handelt!